Malware-Trends 2014: Entwicklung der Gefahren für den PC und mobile Endgeräte

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Mit Malware werden kleine Schadprogramme bezeichnet, die im Hintergrund einer Anwendung laufen und das System in mehrfacher Hinsicht schädigen können. Beispielsweise führen sie Befehle aus, die das System eines Nutzers zwingen bestimmte Inhalte öfter zu zeigen. Da sie sehr klein sind werden sie häufig unerkannt auf das Gerät geladen und nisten sich, meist sogar ohne eigene Aktivierung, sofort im System ein. Werden sie nicht rechtzeitig erkannt können sie große Schäden hervorrufen und sind im besten Fall noch immer eine lästige Begleiterscheinung. Waren früher die einzelnen Programme noch auf den PC beschränkt, so hat der Trend zu mobilen Nutzgeräten eine völlig neue Welle bei der Bedrohung durch Malware ausgelöst. Jeden Tag müssen sich viele Personen mit dieser Bedrohung auseinandersetzen und Strategien zur effektiven Abwehr entwickeln. Welche Trends in diesem Jahr zu erwarten sind, und welche Entwicklungen die Malware-Szene innerhalb der letzten Jahre genommen hat sind deswegen wichtige Faktoren, die bei der effektiven Bekämpfung von Malware helfen. Grundsätzlich hilft die Erkenntnis, dass vor allem mobile Geräte neuerdings von Schadprogrammen betroffen werden können und das sich die Programmierer der Malware nicht davor scheuen ihre Schadsoftware wie ein harmloses Produkt mit vielerlei Vorteilen zu vermarkten. Die Bedrohung wird dadurch umso größer und die Anstrengungen um die Gefahren zu verringern.

Steigende Risiken bei Android-Geräten

Während Microsofts Windows Phone aufgrund seiner schlechten Verkaufszahlen weniger durch Malware bedroht ist, sind die Nutzer von Android-Geräten in letzter Zeit wieder vermehrt Angriffen ausgesetzt. Besonders vom Besuch unbekannter Seiten und dem surfen ohne Schutzprogramme ist deswegen deutlich abzuraten. Grund für das gestiegene Interesse der Malewareproduzenten, und der damit verbundenen Anzahl bekannter Infizierungen dürfte vor allem der weltweit gewachsene Bestand an Android-Geräten sein.

Infizierte Seiten – Besondere Gefährdung bei beliebten Themen

Um ein Malwareprogramm unter die Leute zu bringen nutzen die Personen hinter der Software häufig Mittel und Wege mit denen ein normaler User nicht rechnen kann. Häufig werden extra gesonderte Seiten erstellt, die sogar richtig professionellen Content beinhalten. Nur wird der Besucher hier nicht über die neuesten Angebote im Bereich seiner Interessen informiert, sondern muss erleben wie sich sein PC direkt mit einer störenden Schadsoftware infiziert. Um hier einem Befall durch die schädliche Software möglichst vorzubeugen empfiehlt es sich nur vertrauenswürdige Seiten zu besuchen, die bereits bekannt sind oder im Google-Index möglichst weit oben in den Suchergebnissen stehen. Die Verwendung einer guten Software zur Erkennung der Bedrohungen ist natürlich ebenfalls ein guter Schritt, um sich vor der Malware effektiv zu schützen.

Malware per Email – Mit die größte Gefahr

Die größten Risiken gehen von Schadprogrammen aus die via Email versendet werden. Irgendwie ist der Erstellers des Programms an die Email-Adresse gekommen und verschickt nun eine Email mit Anhang, oder einem kleinen Java-Programm, welches sich öffnet sobald die Email gelesen wird. Hier ist guter Rat teuer, denn oft verwenden die Betrüger ähnliche und gleichlautende Email-Kennungen wie Freunde und andere wichtige Kontakte. Hier benötigt es mehr wie nur ein gutes Schutz- und Antivirenprogramm, hier ist auch die Intelligenz der Nutzer gefragt. Die wichtige EMail-Adresse muss unbedingt so gut wie möglich geschützt werden. Dazu gehört ein komplexes Passwort ebenso, wie ein sparsamer Umgang mit der Veröffentlichung. Emails, die nicht mit zu einhundert Prozent einem bekannten Absender zugeordnet werden können müssen sofort gelöscht werden. Hierbei ist es auch hilfreich einen Filter zu erstellen, der Mails von unbekannten Absendern direkt in den Papierkorb verschieben und löschen.

Betroffen sind oft spezielle Bereiche und Themen

Wer meint, dass die Malware völlig zufällig und ohne Konzept erstellt und veröffentlicht wird, der liegt leider falsch. Im Gegenteil, hinter jedem Schadprogramm steht ein komplexes und sogar ein marktorientiertes Konzept mit jeweils unterschiedlichen Zielsetzungen. Sollen mit dem einen Schädling die Daten ausgespäht werden, so dient das andere zur Installation eines Bot-Netzwerkes, oder zur Störung des Systems durch Werbung. Den Programmierern dieser Software mangelt es dabei nicht an Kreativität und krimineller Energie, weswegen der User sich schon aus eigenem Interesse möglichst gut vor solchen Übergriffen schützen sollte. Die Trends im neuen Jahr 2014 zeigen deutlich, dass sich die Ersteller der Malware vor allem auf unerfahrene und unvorsichtige User stürzen wollen und dabei auf die Hard- und Software als Basis setzen, die sich einer großen Beliebtheit und einer ebenso großen Verbreitung erfreuen. Dementsprechend schwitzen auch die Entwickler der Abwehrmaßnahmen und schaffen es häufig der Malware ein Schnäppchen zu schlagen. Trotzdem ist es derzeit leider ein Kampf, in dem die Guten immer hinterherhinken und nur selten etwas anderes tun können als neuen Veröffentlichungen möglichst schnell zu begegnen. Das heißt nicht, dass der User schutzlos ist, aber es bedeutet das er sich an ein paar wenige Verhaltensregeln orientieren sollte wenn er im Internet unterwegs ist. Die obig genannten sind eine gute Grundlage und verhindern in den meisten Fällen schon einen Befall bevor dieser geschehen kann. Ergänzend muss natürlich eine regelmäßige Überprüfung des Systems durch ein Antivirenprogramm erfolgen, um auch wirklich alle Risiken und Befälle möglichst frühzeitig auszuschließen und zu eliminieren.

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